120.000 Euro für bedürftige Senioren
Willibrord-Lauer-Stiftung schüttet Geld für arme Altenheim-Bewohner aus.

Mehr als bescheiden war seine Lebensführung, doch umso reichhaltiger das Erbe, das Willibrord Lauer hinterlassen hat. Der im September 1981 verstorbene Barmer Drogist und Menschenfreund hatte sein Vermögen vornehmlich in zwei Immobilien auf dem Barmer Werth angelegt und verfügt, dass die daraus resultierenden Erträge "den Armen" zugute kommen sollten. Dies geschah nun zum 27. Mal in den Räumen der Volksbank.
Dort finden sich alljährlich zur Adventszeit die Leiter von Wuppertaler Alten- und Pflegeheimen -diesmal waren es 29- ein, um für die Sozialhilfe-Empfänger in ihren Einrichtungen die Schecks aus der Willibrord-Lauer-Stiftung entgegen zu nehmen. Stiftungsgeschäftsführer Martin Jankowiak berichtete, dass in diesem Jahr insgesamt 121.320,00 Euro ausgeschüttet werden, was für insgesamt 1348 bedürftige Heimbewohner ein "Weihnachtsgeld" von je 90 Euro bedeutet.
In Gegenwart von Bankvorstand Wolfgang Gerking, Stiftungsvorstand Wolfgang Funke (gleichzeitig Generalbevollmächtigter der Volksbank Wuppertal) und den Kuratoriumsmitgliedern Peter Wiele, Martin Hamburger und Prälat Michael Haupt wies Jankowiak darauf hin, dass sich die beiden Immobilien nach aktuell erfolgter Sanierung und Renovierung in einem Top-Zustand befinden. So könne man im Hinblick auf künftige Ausschüttungen auch in Zeiten von Wirtschaftskrise und knappen Finanzen optimistisch in die Zukunft blicken.
Seit 1983 ist die jährliche Ausschüttung vorweihnachtliche Tradition und zwischenzeitlich konnten trotz kontinuierlicher Instandhaltung der beiden Häuser knapp 2,7 Millionen Euro an Geldgeschenken verteilt werden. Damit konnte insgesamt 32762 bedürftigen Seniorinnen und Senioren eine kleine Weihnachtsfreude gemacht werden.
