Eine starke Genossenschaftsbank für das Bergische Städtedreieck -

Credit- und Volksbank eG und Volksbank Remscheid-Solingen eG planen Fusion

Wuppertal/Remscheid Eine zukunftsfähige Genossenschaftsbank für das Bergische Städtedreieck aufzubauen
– das ist das gemeinsame Ziel der Credit- und Volksbank eG in Wuppertal und der Volksbank
Remscheid-Solingen eG. Deswegen planen die beiden Banken ihren Zusammenschluss im Jahr 2017.
Voraussetzung ist, dass die beiden Vertreterversammlungen der Fusion zustimmen. Sie tagen jeweils im
Juni kommenden Jahres. Die Vorstände beider Häuser sind beauftragt, die Voraussetzungen für eine
erfolgreiche Verschmelzung vorzubereiten.
„Durch den Zusammenschluss schaffen wir eine Bank mit einer großen Wirtschaftskraft und enormer
Leistungsfähigkeit für unsere Mitglieder und Kunden“, sagt Andreas Otto, Vorstandsvorsitzender der
Volksbank Remscheid-Solingen eG. Die beiden Geschäftsgebiete ergänzen sich seiner Auffassung nach
ideal: „Das Bergische Städtedreieck ist in vielerlei Hinsicht – wirtschaftlich, kulturell, politisch – auf dem
Weg, zu einer Einheit zusammenzuwachsen. Wir helfen, diesen langfristigen Prozess voranzutreiben und
mit einer städteübergreifenden Genossenschaftsbank auch ein Stück Identität in der Region zu stiften.“
„Mit der Volksbank Remscheid-Solingen eG bekommt die Credit- und Volksbank eG einen starken Partner“,
sagt Hardy Burdach, Vorstandsmitglied der Credit- und Volksbank eG. „Gemeinsam können wir das
Marktpotenzial, das uns der bergische Wirtschaftsraum bietet, noch besser erschließen.“ Er ist davon
überzeugt, dass der regionale Mittelstand und die Gewerbekunden von einer starken Volksbank profitieren.
Beide Partner teilen die Vorstellung von einer modernen Genossenschaftsbank. „Wir passen auf
allen Ebenen gut zusammen“, sagt Burdach.
Die neue bergische Genossenschaftsbank wird in Zukunft noch besser in der Lage sein, die Anforderungen
der Bankenaufsicht zu erfüllen, finden auch die beiden Aufsichtsratsvorsitzenden Holger Hahn
(Credit- und Volksbank eG) und Thomas Schäfer (Volksbank Remscheid-Solingen eG). Seit Ausbruch der
Finanzmarktkrise im Jahr 2008 hat die Politik auf nationaler wie internationaler Ebene zahlreiche Maßnahmen
getroffen, um das Bankenwesen neu zu regulieren. Zusätzliche Herausforderung für die Banken
ist die andauernde Niedrigzinsphase, die die Ertragslage der Banken insgesamt erheblich beeinträchtigt.
Vor diesem Hintergrund denken viele Geldhäuser über Fusionen nach.
Den Zusammenschluss der beiden Genossenschaftsbanken im Bergischen Städtedreieck sieht Andreas
Otto als sinnvolle Bündelung der Kräfte. Er und seine Vorstandskollegen setzen auf die Verwurzelung im
jeweiligen Geschäftsgebiet: „Die regionale Verbundenheit ist unsere gemeinsame Stärke – und damit
auch in Zukunft die Grundlage unseres Geschäftsmodells“, sagt Lutz Uwe Magney, Vorstandsmitglied
der Volksbank Remscheid-Solingen eG.
Das fusionierte Institut wird über eine Bilanzsumme von ca. 2,1 Milliarden Euro verfügen. Das künftige
gemeinsame Filialnetz umfasst 27 Filialen sowie die Hauptverwaltung, in denen rund 420 Mitarbeiter
arbeiten.
Die zukünftige Genossenschaftsbank bekommt einen neuen Namen. Sie soll klar als bergische Volksbank
erkennbar sein und wird ihren Sitz in Remscheid haben. Ihren Vorstand bilden Andreas Otto und Lutz
Uwe Magney (Volksbank Remscheid-Solingen eG) sowie Hardy Burdach (Credit- und Volksbank eG).
Heinz-Günter Wahle, Vorstandsvorsitzender der Credit- und Volksbank, hat sich entschieden, den
Fusionsprozess der Banken bis zum 31. März 2017 zu begleiten. Danach möchte er ein neues Kapitel in
seinem Berufsleben aufschlagen. Seine Entscheidung bedauern beide Institute sehr. Heinz-Günter Wahle
hat die Credit- und Volksbank als erfolgreiches Kreditinstitut im Markt platziert und damit eine sehr
gute Ausgangslage für eine strategische Fusion geschaffen. Dafür danken ihm beide Banken sehr.

 

Kontakt:
Credit- und Volksbank eG, Bernhard-Letterhaus-Str. 1-3, 42275 Wuppertal
Heinz-Günter Wahle, Vorstandsvors. Tel. 0202 980 1110
Hardy Burdach, Vorstand Tel. 0202 980 1120