2014 war aus Sicht des Vorstands der Credit- und Volksbank eG erfolgreich

„Bei einem Kundengeschäftsvolumen von mehr als 1,1 Mrd. € haben wir im Vergleich zum Vorjahr das Neukundenwachstum zweistellig gesteigert“, so Heinz-Günter Wahle, Vorstand der Credit- und Volksbank. „Das empfinden wir als sehr positiven Zuspruch für unsere regionale Bank und unser faires genossenschaftliches Prinzip. Immer mehr Kunden vertrauen uns und unserer qualifizierten Beratung.“

Auch im Firmenkundengeschäft blicken wir auf ein erfreuliches Wachstum zurück. „Hier stand die CVB der heimischen Wirtschaft mit entsprechenden Kreditmitteln zur Verfügung und konnte ihre Kreditzusagen gegenüber dem Vorjahr zweistellig steigern“, so Hardy Burdach, Vertriebsvorstand und verantwortlich für das Firmenkundengeschäft. Auch in den nächsten Jahren wird das Firmenkundengeschäft ein wesentliches Kerngeschäftsfeld der Credit- und Volksbank bleiben, welches angesichts der starken Nachfrage personell weiter ausgebaut werden soll.

Dynamik war auch beim Baufinanzierungsgeschäft zu sehen. Hier lag die Zuwachsrate gegenüber dem Vorjahr bei etwa 5 %.

Bei den Kundeneinlagen zeigt sich immer noch eine hohe Verunsicherung aus der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. „Wir müssen uns für einen mittelfristigen Zeitraum auf niedrige Zinsen einstellen“, so Heinz-Günter Wahle. Für die Kundeneinlagen bedeutete dies, dass die klassischen Spareinlagen um rd. 5 %, die Sichteinlagen sogar um 12 % gegenüber dem Vorjahr zugenommen haben. Eine Volksbank gilt hier weiter als verlässlicher und „sicherer Hafen“.

Erfreulich ist vor dem Hintergrund der Niedrigzinspolitik, dass der Zinsüberschuss der CVB gegenüber dem Vorjahr um 3,2 % zugenommen hat. Auch das Provisionsergebnis, welches insbesondere aus der Vermögensberatung erwirtschaftet wird, konnte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Hier zeigte die fundierte Beratung hinsichtlich Anlagealternativen im Niedrigzinsumfeld deutlich
Wirkung.

„Auch auf der Kostenseite freuen wir uns über eine positive Entwicklung“, so der Vorstand. „2014 war von zahlreichen Energieeffizienzverbesserungen geprägt. So konnten wir nicht nur unsere gesamte Stromversorgung mit der WSW mittelfristig auf Grünstrom umstellen und damit einen Beitrag zur Energiewende leisten, sondern auch den Energieverbrauch zweistellig senken.“

Bei den Kreditrisiken zeigte sich die heimische Wirtschaft auch in 2014 weiter von einer sehr robusten Seite, so dass die Bank hier eine schwarze „Null“ ausweisen konnte. Auch beim Wertpapierergebnis der Eigenanlagen zeigten sich keine Belastungen für die Ertragslage. Hier konnten stille Reserven in 2014 aufgebaut werden.
Mit einem Ergebnis von knapp 4 Mio. € in 2014 ist der Vorstand zufrieden. Hiermit wird die CVB ihre Eigenkapitalsituation weiter nennenswert verbessern. Erfreulich ist, dass dieses Ergebnis schon 1,8 Mio. € an Investitionen beinhaltet, um Ertrags- und Kostenstrukturen der zukünftigen Jahre erfolgreich zu festigen. Auf der Vertreterversammlung wird der Vorstand daher vorschlagen, dass die Mitglieder wie im Vorjahr eine Dividende von 4 % erhalten werden. Über die Zahlenwelt hinaus gibt es jedoch noch ein weiteres wichtiges Themenfeld.

„Wir sind eine regionale Bank und hier schon seit fast 150 Jahren verwurzelt. Deshalb möchten wir einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass die Lebensqualität in unserer Region dauerhaft erhöht wird“, ergänzt Heinz-Günter Wahle. 2014 lag der CVB die Unterstützung von Kindergärten und Kindertagesstätten sehr am Herzen. Mit ihrer Aktion „Die Glücksbringer“ konnte sie die Realisierung zahlreicher Ideen ermöglichen.

Heinz-Günter Wahle (Vorstandsvorsitzender) und Hardy Burdach (Vorstand)