CVB blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück


Die Credit- und Volksbank eG ist lt. Heinz-Günter Wahle, Vorstandsvorsitzender der Bank, in
2015 in ihrem bilanziellen Geschäft um 5 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen und hat
damit insgesamt ein Geschäftsvolumen von 1.241 Mio. € erreicht. Dabei konnte die
Volksbank ihre Roherträge gegenüber dem Vorjahr um 3,1 % auf 17,4 Mio. € steigern. Der
Überschuss aus der normalen Geschäftstätigkeit verbesserte sich um 13 % auf 4,4 Mio. €.


Erfreulich ist aus Sicht von Hardy Burdach, Vertriebsvorstand der Credit- und Volksbank,
dass es gelungen ist, mehr als 1.300 Neukunden in 2015 zu gewinnen. Dabei handelt es
sich laut Angabe der Bank vor allem um Kunden im Bereich der Baufinanzierung,
Altersvorsorge und Vermögensberatung. Die Kundenbasis konnte auch im Gewerbe- und
Firmenkundengeschäft ausgebaut werden, in dem mehr als 25 % der Kreditzusagen an
Neukunden erfolgten. Dies ist lt. Burdach auch die Folge daraus, dass die Credit- und
Volksbank Ihre Finanzierungsbereitschaft bei einzelnen mittelständischen Unternehmen auf
12,5 Mio. EUR ausgeweitet hat.


Die Credit- und Volksbank verweist darauf, dass mit der geschäftlichen Entwicklung die
Risiken im Kreditgeschäft völlig unauffällig waren. Dies ist auch ein Ausdruck dafür, wie
robust die Wirtschaft in Wuppertal und unserer bergischen Region war.
Der Vertretung der Mitglieder der Credit- und Volksbank wird in ihrer turnusmäßigen
Jahresversammlung Mitte 2016 vorgeschlagen, aus dem guten Ergebnis der Bank eine
Dividende von 4 % auf die Mitgliedsanteile zu zahlen. Dies ist in Zeiten niedriger Zinsen ein
Ausdruck der genossenschaftlichen Verbundenheit zu den Mitgliedern der Bank. Des
Weiteren wird die Kapitalbasis der Bank weiter nennenswert gestärkt. Die Bank sieht sich
hierbei sehr gut aufgestellt, die gestiegenen aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalanforderungen
zu erfüllen. Die Gesamtkapitalquote liegt bei 17,9 %.


Die europaweite Harmonisierung des Einlagenschutzes, die nun mit 100 TEUR pro Person
festgelegt worden ist, ist aus Sicht von Heinz-Günter Wahle das falsche politische Signal
gewesen. Er weist deshalb darauf hin, dass die Volks- und Raiffeisenbanken auch weiter
über eine eigene zusätzliche Sicherungseinrichtung verfügen. Diese hat dafür gesorgt, dass
seit ihrem Bestehen -trotz aller Krisen- noch nie ein Kunde einer angeschlossenen Bank
einen Verlust seiner Einlagen erleiden musste.


Beim Blick in die Zukunft geht Wahle auf eine Befragung der Deutschen Bundesbank ein, an
der alle deutschen Banken in 2015 teilnehmen mussten. Demzufolge sind in den nächsten
Jahren Ergebniseinbrüche im Bankenmarkt zwischen knapp 25 % bis zu 75 % zu befürchten.
Dies ist vor allen Dingen Ausdruck des Niedrigzinsniveaus, welches voraussichtlich noch
längere Zeit der Bankenwelt erhalten bleiben wird. Die Credit- und Volksbank sieht sich z.Zt.
selber jedoch gut aufgestellt, diese Herausforderungen zu meistern und geht in 2016 von
einer stabilen Ergebnissituation aus.


Dies wird die Bank auch nutzen, um weiter an ihrem sozialen Engagement festzuhalten. In
2015 wurden wieder rd. 100 TEUR für Vereine und soziale Projekte bereitgestellt. Dies soll
auch in 2016 so bleiben. Bis zum 30.09.2016 kann man sich direkt auf der Homepage
(www.credvoba.de) für Ausschüttungen von aktuell mehr als 25 TEUR bewerben, wenn ein
gemeinnütziger Zweck verfolgt wird.